von Johannes Wolpers, Michael Hrenka und Anja Esser

TPD Logo und Teilnehmer auf dem zweiten Bundesparteitag

TPD Logo und Teilnehmer auf dem zweiten Bundesparteitag 2016

Am Sonntag, den 18. Dezember 2016, traf sich die Transhumane Partei Deutschland zum zweiten Mal zu einem Bundesparteitag. Mit 13 Mitgliedern und 5 Interessenten wurde der kleine gemütliche Raum in Neuss dann doch überraschend voll. Viele Mitglieder trafen sich hier zum ersten Mal persönlich und es gab bereits interessante Gespräche jenseits der Tagesordnung bei Kaffee und Brötchen. Die Transhumanisten reisten aus ganz Deutschland an und trafen meist zwischen 11 und 12 Uhr ein. Nach kreativer Improvisation mit dem Aufbau eines Projektors und der Aufzeichnung und Übertragung der Veranstaltung über Videokonferenz, über die sich weitere 4 Mitglieder zugeschaltet hatten, konnte das geplante Programm beginnen:

Abstimmungen und Ergebnisse auf dem Bundesparteitag

Abgestimmt wurde über den Wahlantritt im kommenden Jahr, was deutlich bejaht wurde, und ein neuer stellvertretender Vorsitzender wurde gewählt (Lucas Alexander Steinführ).

Der Vorstand fasste die wichtigsten Ereignisse seit März 2016 zusammen und stellte grob ein paar Ideen für den Wahlkampf vor. Dabei gab es einen Überblick über die öffentlichen Vorträge und Veranstaltungen sowie bisher erreichten Ziele der TPD, neben dem notwendigen organisatorischen Sitzungen. Die Vorhaben des Vorsitzenden, Benjamin Eidam, für den Wahlkampf wirkten recht ambitioniert, sodass die TPD mit Sicherheit eine spannende Zeit zu erwarten hat.

Öffentliche Fragerunde

Im Anschluss fand eine angeregte Fragerunde mit Interessierten statt, in der alle wichtigen Fragen beantwortet wurden. Außerdem wurde nach dem offiziellen Treffen ein Interview mit einem Journalisten durchgeführt.
Es wurde erneut deutlich, dass es sich die TPD die zentrale Aufgabe gestellt hat, die Bevölkerung auf die kommende technische Revolution möglichst gut vorzubereiten, deren Chancen zu nutzen und Risiken frühzeitig zu erkennen und zu begegnen – im Gegensatz zu den etablierten Parteien, die keine erkennbaren Anstrengungen zeigen, die anstehenden Herausforderungen ernst zu nehmen. Der Transhumanismus ist keineswegs ein Luxusthema, welches nur ein paar Superreiche interessiert, sondern es begleitet als philosophische Denkrichtung eine realisierbare Vision der Zukunft, die das Leben aller verändern wird. Die frühzeitige Auseinandersetzung damit erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Veränderung eine Verbesserung der Lebensqualität mit sich bringen wird.
Werden die sich darbietenden Möglichkeiten sinnvoll genutzt, kann eine gänzlich neue Gesellschaft entstehen, die den aktuellen Problemen und Fragen besser gewachsen ist, als die bisherigen Strukturen.

Nach Beendigung des Parteitags zog es ein Teil der TPD-Mitglieder zu einem gemütlichen Glühweinabend in einem Gartenhäuschen.

Anja Esser