Am 27. September 2015 findet in Stuttgart die Gründungsversammlung für die Transhumane Partei Deutschland (TPD) statt. Die Partei ist die erste in Deutschland gegründete politische Organisation, welche ausschließlich auf transhumane Ziele und Ideale baut. Die Partei verbindet eine Vielzahl von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen und hat starke Bündnispartner in vielen Ländern, zum Beispiel die „Transhuman Party UK“, den Präsidentschaftsanwärter Zoltan Istvan in den USA, sowie eine vernetzte Gemeinschaft aktiver Gruppen, bzw. Individuen aus Wissenschaft und Politik.

Die Transhumane Partei ist in der Philosophie des Transhumanismus verwurzelt, welcher auf dem Humanismus basiert. Während dieser den Menschen, wie er jetzt ist in den Mittelpunkt rückt, ist das Ziel des Transhumanismus, die Situation der Menschen umfassend zu verbessern, und die Gesellschaft weiterzuentwickeln. Dies verlangt weitgehende technologische, medizinische, als auch wirtschaftliche und soziale Auseinandersetzungen und Umgestaltung.

Unter den ersten politischen Forderungen der Transhumanen Partei finden sich die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, die Legalisierung von Kryostase und weicher Drogen, sowie die intensive Erforschung gesundheitlicher Vorsorgemaßnahmen, welche auf ein deutlich längeres und gesundes Leben abzielen. Außerdem sollen die Massentierhaltung abgeschafft, die Schulpflicht durch eine Bildungspflicht und einem neuen Bildungsverständnis ersetzt, Automatisierung und Digitalisierung deutlich gefördert werden.

Die Gründungsmitglieder stimmen am Sonntag über Leitlinien, Programm und Satzung ab und wählen den Vorsitz der Partei. Ebenfalls wird ab Sonntag die ordentliche Mitgliedschaft in der Partei eröffnet.

Transhumane Partei Deutschland (in Gründung)